Mein ganz persönliches Stralsund Nachdem meine letzten Fahrten mit meinem Geschichtengeber, der Deutschen Bahn, äußerst reibungslos verliefen, waren die Hoffnungen auf neuen Stoff für diesen Blog groß. Ich wurde nicht enttäuscht. Im Nachhinein betrachtet, habe ich mit meiner gebuchten Route die Geschichte fast schon ein wenig erzwungen. Dieses Mal ging es wieder Mal von Kronberg nach Greifswald. Die Besonderheit dabei – statt über Berlin wollte ich über Hamburg und Stralsund fahren. Die Betonung liegt hier bereits auf „wollte“. Auch die Gründe dafür sind naheliegend. Durch die veränderte Route umgehe ich große Teile des Ostens und hatte Hoffnungen nicht, wie üblich, zwischen Berlin und Greifswald in eine mittelschwere Depression zu verfallen bei der Tristesse, die die Ortschaften um einen herum bieten. Als Beispiele einfach Mal die folgenden Orte besuchen fahren: Züssow; Pasewalk; Ducherow; Chorin. Expertentipp – tut es nicht. Aber von vorne: In Kronberg Süd nehme ich die ...
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Chillen im Görli oder ein Kind namens Rüffel Ich wollte eigentlich ausschließlich über meine Pechsträhne schreiben und das schon letzte Woche. Ich wusste jedoch, dass mir am Wochenende eine 16 stündige Bahnfahrt bevorstand - ich wurde nicht enttäuscht. Meine Pechsträhne begann an einem Montag in der alten Mensa meiner Uni. Ich war mit den üblichen Verdächtigen verabredet und der Essensplan klang gar nicht so schlecht. Die Realität sah allerdings anders aus. Aus den ursprünglich fünf Gerichten waren zwei geworden. Eines davon war eine undefinierbare Masse, das andere Chili sin Carne. Einen kurzen Moment überlegte ich, ob es heute auch ein Salat oder nur ein Nachtisch tun würde, entschied mich dann aber doch für das Chili. Es war mein erstes Chili sin Carne und meine erste größere Menge an Tofu – es wird sie vorerst auch bleiben. Schlechtes Mensa-Essen allein reicht natürlich nicht für eine Pechsträhne, die wurde erst bei meinem Friseurbesuch am nächsten Tag eingeleitet. Nac...
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Unialltag – Verschiedene ortsabhängige Typen Der zweite Teil der Greifswald-Reihe wird sich erneut um Charaktere meiner Studienstadt im hohen Norden drehen. Kleiner Unterschied zum vorherigen Eintrag ist, dass die Eigenschaften der beschriebenen Personen an bekannte Orte und Schauplätze meines alltäglichen (vorbildlichen, ehrgeizigen, strebenden) Studentenlebens gebunden sind. Ich würde gerne so etwas wie „Typen, die jeder kennt“ schreiben, aber da ich weder Michael Kessler heiße, noch ein 15 jähriger vermeintlich lustiger Youtuber, Facebooker oder Twitterer bin, spare ich mir den Hinweis. Dieser Teil wird sich um den Vorlesungssaal drehen. Der erste Ort an dem sich scheinbar unauffällige Personen in die verschiedensten Exoten verwandeln, ist der des Vorlesungssaals. Ich kann hierbei natürlich nur für meine Studiengänge sprechen, kann mir aber vorstellen, dass es sich um ein allgemeines Phänomen handelt. Nach zwei Jahren feinster Psychoanalyse meiner Kommilitonen ist ...